Schornsteinverkleidung

Wer ein Haus besitzt, der kennt die Sorge, das Haus in jeder Beziehung in Ordnung zu halten. Das fängt im Keller an und hört beim Dach, beziehungsweise dem höchsten Punkt des Daches, dem Schornstein, auf. Egal, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus handelt, irgendwann geht es um das Thema Dachsanierung oder Schornsteinreparatur. Und wenn in dem oberen Bereich eine Veränderung ansteht, denkt der schlaue Besitzer auch daran, eine Schornsteinverkleidung vornehmen zu lassen.
Die Schornsteinverkleidung ist dasselbe, wie für den Mann, es ist der gute Anzug für den Schornstein und gibt ihm ein schönes Aussehen. In den Augen des Besitzers hat das gleich eine doppelte Bedeutung. Zum einen wird ein maroder Schornstein repariert und zum anderen wird weiterer Schaden von dem Schornstein abgehalten, indem man eine Schornsteinverkleidung anbringt. Diese soll den Schornstein vor äußerer Nässe schützen.
Eines sollte aber im Vorfeld künftiger Baumaßnahmen nicht vergessen werden, die Einbeziehung des Schornsteinfegers vor den Baumaßnahmen, denn hinterher kann es Ärger geben wenn die Arbeiten nicht von einen Fachbetrieb wie zum Beispiel einer Dachdeckerfirma ausgeführt werden.
Da bei diesen Arbeiten zudem immer Fachleute Hand anlegen, kann man als Laie davon ausgehen, dass diese die Vorstellungen des Besitzers in Punkto Schornsteinverkleidung realisieren können. Es ist im Prinzip doch egal, mit welchem Material die Arbeiten ausgeführt werden. Der Eine setzt auf Ziegel, der andere kann sich nur für Schiefer begeistern. Die Schornsteinverkleidung soll sich in das Gesamtbild des Daches einfügen als Teil des Ganzen und sich nicht wie ein nicht dazu gehöriges Überbleibsel vom Dach abheben. Hat der Schornsteinfeger für die Sanierung seine Zustimmung gegeben, dann steht der Baumaßnahme nichts mehr im Weg. Eine Schornsteinverkleidung soll immer und auf jedem Fall von einem Dachdecker durchgeführt werden, auch bei einer Schornsteinverkleidung in der Form, dass ein Umbau, beziehungsweise noch eine Schornsteinkopferneuerung mit Klinkerziegeln erfolgt. Der Dachdecker sollte auch wissen, ob auf dem Schornstein eine Schornsteinabdeckung und eine Schornsteinverkleidung angebracht werden sollen, damit er seine Arbeiten dahin gehend planen kann. Möchte er seinen Schornstein nur verkleiden, dann wird durch den Dachdecker eine Unterkonstruktion aus Holz hergestellt. Diese Lattenkonstruktion wird auf dem Schornstein angebracht. Dadurch liegt das Material für die Schornsteinverkleidung nicht auf und eine stetige Hinterlüftung ist garantiert. Um das Mauerwerk vor Feuchtigkeit zu schützen, sollten Bitumenbahnen angebracht werden. Wenn diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, kann der Schiefer auf der Unterkonstruktion angebracht werden. Die eine Dachdeckerfirma schwört auf Nägel, während die andere Firma den Schrauben den Vorzug gibt, da diese eine dauerhaftere Verbindung gewährleisten sollen. Bei der Verwendung von Schiefer als Schornsteinverkleidung werden für die Ecken ebenfalls Schieferprofile verwendet, damit kein Wasser eindringen kann. Es wird auch hier klar, dass die Schornsteinverkleidung nur vom Dachdecker vorgenommen werden sollte, da er weiß, wie es gemacht wird und da der Dachdecker auch die nötigten Materialien kennt und hat. Und der Dachdecker kennt auch die Vorschriften, die bei einer Schornsteinverkleidung beachtet werden müssen. Es darf zum Beispiel nicht in den Schornstein gebohrt werden und so mancher Schornsteinfeger ist dem Dübeln gegenüber negativ eingestellt. Also kann man sich auf die Kenntnisse eines Dachdeckers bei der Schornsteinverkleidung verlassen und handelt sich nicht ungewollt Ärger ein. Wenn man zum Beispiel noch zum Schutz gegen Regenwasser eine Abdeckhaube auf den Schornstein haben möchte, so kann der Dachdecker dazu die besten Ratschläge geben. Die Hauben werden auch dann erst angepasst, wenn die Schornsteinverkleidung fertig ist damit die Haube exakt passt. Auch Sonderanfertigungen kann man durchführen lassen, indem die Regenhauben auf eine tragende Schornsteinverkleidung aufgeschweißt werden können. Schornsteinverkleidungen sind aber nicht nur in den meist verbreiteten Material, dem Schiefer, möglich, es gibt auch Verkleidungen mit Bitumenschindeln, oder Kupfer– und Zinkverkleidungen. Diese sehen dann zwar nicht so schön aus, sind aber wesentlich preiswerter und auch dauerhafter im Gebrauch. Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn zum Beispiel auf einem Mehrfamilienhaus mehrere Schornsteinverkleidungen anzubringen sind. Durch eine gute Recherche kann man Dachdeckerfirmen finden, die mit modernen Materialien und Bauweisen alternative Schornsteinverkleidungen ausführen können. So gibt es jetzt auch Schornsteinverkleidungen, die mit einem innovativen Klemmsystem befestigt werden und dazu noch ganz ohne Bohren und dem Einsetzen von Dübeln und Schrauben. Die Schornsteinverkleidungen können noch farblich zum Dach abgestimmt werden, was wiederum eine optische Aufwertung des Gebäudes bedeutet. Die Farben braun, Kupfer, Edelstahl, Silber und Zink stehen zur Verfügung und die Wahl fällt dem Hausbesitzer bestimmt nicht schwer, um eine schöne Schornsteinverkleidung zu erhalten.

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